Liebe Partygänger, liebe Freunde,

wir leben in verrückten Zeiten! Ein fieser Virus will uns den Spaß am gemeinsamen Feiern nehmen – aber das werden wir nicht zulassen. Wenn wir GENAU JETZT das befolgen, was uns Gesundheitsämter und Behörden empfehlen, können wir schon bald wieder Gas geben.

 

Die wichtigste Botschaft zuerst: Wir alle müssen JETZT handeln!

Das einzige, was wir dem Virus aktuell entgegensetzen können ist ein Spiel auf Zeit. Wie in der Titelgrafik zu erkennen ist, müssen wir jetzt dafür sorgen, dass die Ausbreitung verlangsamt wird. Indem wir selbst nicht zur Verbreitung beitragen:

Ihr sollt die nächsten Wochen einfach zuhause bleiben, Konserven fressen, nicht wild feiern gehen, Netflix glotzen, Sozialleben und vor allem aber sexuelle Kontakte absolut vermeiden. Für die meisten von euch ändert sich also: gar nix.

Hier mein Post und die Reaktionen auf Facebook dazu.

 

Natürlich hat das Gemeinschaftserlebnis auf Club-Events, Partys und Firmenveranstaltungen eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Um allerdings zu verhindern, dass zu viele schwere Verläufe der Krankheit COVID-19 gleichzeitig die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems sprengen, sollten wir unsere eigenen Interessen zurückstellen. Damit diejenigen unter uns, die durch einen schweren Verlauf der Krankheit ums Überleben kämpfen werden, eine Chance bekommen. Es stehen eben nur begrenzte Beatmungsgeräte für Personen mit beidseitiger schwerer Lungenentzündung zur Verfügung. Wir stehen am Anfang einer dramatischen Entwicklung. Dass der Virus kommt steht ausser Frage. Wir selbst haben es aber in der Hand, das Tempo seiner Verbreitung zu steuern! Damit wir alle wieder Party machen können, wenn wir über den Berg sind. Und zwar auch mit denen, die der Virus hart erwischt hat.

 

Dieser Artikel der RP-Online vom 17. März 2020 zeigt, dass die Botschaft ganz offensichtlich bei einer großen Gruppe noch nicht angekommen ist.

 

Ich bin aktuell selbst in Quarantäne

Nach einer grandiosen Woche im ROBINSON Club Arosa in der Schweiz habe ich mich vorsorglich selbst in Quarantäne begeben. Mein Vater ist krank im Pflegeheim und ich kann und darf ihn vorerst auch nicht besuchen, trotz alledem versuche ich nicht meinen Humor zu verlieren, da ich an der IST-Situation nichts ändern kann ... 

 

Possoch erklärt das sehr zackig und verständlich

Wir müssen keine Corona-Panik haben, aber tatsächlich ist jetzt jeder von gefordert, damit unsere Gesellschaft nicht unter dem Coronavirus zusammenbricht: Was wir ganz konkret tun können, auch um die Alten, Kranken und Schwachen zu schützen: Possoch klärt!

 

Übrigens: Jeder kann mit seinem PC bei der Forschung an einem Heilmittel helfen!

Für die Computer-Nerds unter Euch: Auf folding@home könnt Ihr Eure privaten PC- oder Spielkonsolen-Rechnerleistung einer Forschungsgruppe der Stanford University zur Entwicklung eines Heilmittels gegen COVID-19 zur Verfügung stellen. Ihr behaltet dabei volle Kontrolle und könnt die freigegebene Leistung detailliert einstellen, sodass Eure Arbeit am Rechner nicht beeinträchtigt wird.

Hier werden bereits erste Erkenntnisse der digitalen Forschung präsentiert. Muss man nicht verstehen, ist aber trotzdem wichtig für die Bekämpfung des Virus.

 

Podcast-Tipp
Für alle, die mehr Details über die Einschätzung der Wissenschaft zu der Entwicklung um das Coronavirus in Deutschland haben wollen empfehle ich den täglichen Podcast mit Virologe Prof. Christian Drosten von der Berliner Charité, der auch auch im Video von Possoch zitiert wird. Seine ruhige uns sachliche Art ist bestens geeignet, Panik zu vermeiden und bietet praktische Tipps für den Alltag mit dem herannahenden Virus. Hört mal rein.

 

Und hier könnt Ihr Euch täglich ein Bild über den aktuellen Stand der Verbreitung in Deutschland machen.

COVID-19 Dashboard für die Bundesländer

 

Also: Let’s #flattenthecurve!

Stay safe, stay healthy
Euer Carsten